Zentrum für Hochschuldidaktik > Angebot > Abendveranstaltung - Lehre gut und rede darüber!

Abendveranstaltung - Lehre gut und rede darüber!

Lehre gut und rede darüber!

Foto: Inske Preißler

Gute Lehre an der TU Clausthal findet täglich statt – aber selten ist gibt es die richtige Zeit und den richtigen Ort, sie angemessen zu würdigen. Mit einer neuen Reihe abendlicher Kurzveranstaltungen seit dem Wintersemester 2015/16 bietet das ZHD den Lehrenden der TU Clausthal ein Forum, um regelmäßig Beispiele guter Lehre zu präsentieren und zu diskutieren. Professor*innen, wissenschaftliche Mitarbeiter*innen und Tutor*innen berichten, wie sie neue Lehrkonzepte integrieren, Lehrprojekte planen und umsetzen und den Lehralltag strukturieren. Eingerahmt werden die Erfahrungsberichte durch einen lockeren Einstieg in das aktuelle Thema bei Speis und Trank, offene Diskussionen und Gelegenheit zum Austausch, moderiert durch das ZHD.

Ablauf der jeweiligen Veranstaltung

  • Get together, Einstieg ins Thema
    bei Suppe, Gebäck, Obst und Getränken
  • Beitrag zum Thema der Abendveranstaltung
  • Diskussion und Erfahrungsaustausch
    Moderation: ZHD

Wir bitten um Anmeldung über unser Anmeldeformular. Bitte beachten Sie, dass für die Veranstaltungen dieser Reihe aus Planungsgründen in der Regel eine Anmeldefrist zu beachten ist!

Montag 13. Februar 2017 - Tagungsformate als Prüfungsleistung

Zeit: 18:00 - ca. 20:00 Uhr

Ort: Seminarraum 324, Simulationswissenschaftliches Zentrum, Arnold-Sommerfeld-Str. 6 (Gebäude C9)

Anmeldung erbeten bis einschließlich 06.02.2017

Wie präsentiere ich meine eigenen Ergebnisse? Eine Frage die sich die Studierenden spätestens im Berufsleben stellen, wenn es darum geht Projektergebnisse bei einem Projekttreffen oder Forschungsergebnisse bei einer Tagung vorzustellen. Damit die Studierenden auf solche Situationen vorbereitet sind, bietet es sich an diese Szenarien schon im Studium durchzuführen. Genau diesen Ansatz verfolgen die Konzepte der Veranstaltungen "Forum Umwelt- und Energietechnik" und "Simulationsmethoden in den Ingenieurwissenschaften". Unter Beteiligung von Vertretern aus Industrie und Forschung dürfen Studierende dort die Ergebnisse ihrer eigenständigen Arbeit präsentieren. Wir konnten die Organisatoren dieser Lehrveranstaltungen gewinnen ihre Konzepte zu präsentieren.

Prof. Otto Carlowitz, Dr. Sven Meyer haben 2013 den Lehrpreis für ihre Lehrveranstaltung "Forum Umwelt- und Energietechnik" gewonnen. Das Forum ist seitdem eine jeweils im Sommersemester stattfindende Lehrveranstaltung, bei der Studierende gemeinsam mit Vertretern der industriellen Praxis innovative Konzepte für Aufgabenstellungen aus der Umwelt- und Energietechnik erarbeiten. Ziel ist es den Studierenden sowohl wissenschaftsbezogene als auch praxisbezogene Aspekte der Untersuchung einer Fragestellung aufzuzeigen und ihnen die Möglichkeit zu geben Präsentationstechniken zu lernen.

Prof. Gunther Brenner, Christian Henrik Walter, sind 2014 mit ihrer Lehrveranstaltung "Simulationsmethoden in den Ingenieurwissenschaften" mit dem Lehrpreis ausgezeichnet worden. Ziel dieser Lehrveranstaltung ist zum einen das Erlernen des Umgangs mit Simulationssoftware an praxisnahen Problemstellungen und zum anderen die Präsentation ihrer Ergebnisse. Durch den gezielten Einsatz von Lehrvideos wird es den Studierenden ermöglicht sich eigenständig in die Bedienung der Software einzuarbeiten und anschließend ein praxisnahes Projekt damit zu bearbeiten. Als Prüfungsleistung sollen die Studierenden am sogenannten „SimDay“ ihre Ergebnisse präsentieren. Die Präsentationen der Studierenden werden dabei von Vorträgen aus der Industrie zum Thema Simulation umrahmt.

Donnerstag 08. Dezember 2016 - „Was können wir für Sie tun?" - Serviceleistungen für die Lehre von ZHD und RZ nutzen

Sie haben eine ungefähre Ahnung, aber keine genaue Vorstellung, welche Angebote ZHD und RZ für Sie und Ihre Lehre bieten? Sie möchten gerne genauer erfahren, in welchen Bereichen die Mitarbeiter*innen am ZHD und RZ Sie in der Gestaltung Ihrer Lehrveranstaltungen unterstützen können?

Antworten auf diese und alle Ihre weiteren Fragen bekommen Sie am 8. Dezember 2016 zwischen 17 und 19 Uhr am ZHD.

Als Einführung in den Abend wird Prof. Brenner, Vizepräsident für Studium und Lehre, aktuelle Entwicklungen an der TU Clausthal im Bereich Lehre vorstellen.

Auf Sie warten:

  • Infostände zu den verschiedenen Serviceleistungen für die Lehre von ZHD und RZ,
  • Austausch mit anderen Lehrenden und den Mitarbeiter*innen von ZHD und RZ,
  • ein leckeres, weihnachtliches Fingerfood-Buffet mit Glühwein und Punsch.

Wir möchten Sie einladen, unsere Angebote und uns noch besser kennenzulernen, Ihre Fragen zu stellen und Antworten zu bekommen, um gemeinsam die Lehre an der TU Clausthal auch in Zukunft gut zu gestalten.

Zeit: 17:00 - ca. 19:00 Uhr

Ort: Seminarraum 324, Simulationswissenschaftliches Zentrum, Arnold-Sommerfeld-Str. 6 (Gebäude C9)

Eine Anmeldung ist nicht zwingend erforderlich, erleichtert uns aber die Planung. 

Dienstag, 05. Juli 2016: Lehrfilme konzipieren und erstellen

Foto: Inske Preißler

Zeit: 18:00 – ca. 20:00 Uhr

Ort:  Seminarraum 324, Simulationswissenschaftliches Zentrum, Arnold-Sommerfeld-Str. 6 (Gebäude C9)

Anmeldung erbeten bis 28.06.2016

Abläufe zeigen, die sonst nicht erkennbar sind, ein kurzes Video einspielen, das in einer Minute mehr erklärt als 20 Powerpoint-Folien - Filme und Videos eröffnen Möglichkeiten, Dinge sichtbar zu machen, die andernfalls unsichtbar bleiben, und nach Belieben zu wiederholen, was zu komplex und schwierig erscheint, um es gleich beim ersten Durchgang zu verstehen. Aber wie groß ist der Aufwand für die Erstellung eines Videos? Wer hilft bei Konzeption und Dreh? Wie können Videos didaktisch sinnvoll für die Lehre genutzt werden, wann erzeugen sie überhaupt einen Mehrwert? 

Florian Kainer vom Zentrum für Hochschuldidaktik hat in seiner vorherigen Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für elektrische Informationstechnik das Projekt „Matlab-Videos“, das bisher größte Lehrvideoprojekt der TU Clausthal, ins Leben gerufen. Ziel des Projektes war es eine Basis zu schaffen zum eigenständigen Vor- und Nachbereiten von Lehrveranstaltungen, die Matlab als Werkzeug verwenden. Zum Konzipieren der Lehrvideos hat Herr Kainer ein Team aus wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen verschiedener Institute und studentischer Hilfskräfte zusammengestellt. Dieses Team hat anschließend mit Unterstützung von Frau Kaiser das Projekt umgesetzt.

Anja Kaiser vom Rechenzentrum, Abteilung Multimedia, ist dort zuständig für die Betreuung von Vorlesungsübertragungen und –Aufzeichnungen sowie der Produktion von Lehrvideos. Frau Kaiser konnte in ihrer Tätigkeit sehr viele Erfahrungen sammeln, was das Erstellen von Videos für die Lehre angeht. Sie wird die Möglichkeiten, die das Rechenzentrum bietet und von ihren bisherigen Projekten und Erfahrungen berichten

Montag 30. Mai 2016: Gamification - Sinnvolle Tools für die Lehre?

Foto: Inske Preißler

Zeit: 18:00 – ca. 20:00 Uhr

Ort:  Seminarraum 324, Simulationswissenschaftliches Zentrum; Arnold-Sommerfeld-Str. 6 (Gebäude C9)

Anmeldung erbeten bis 20.05.2016

"Gamification" bezeichnet die Übertragung von spielerischen Prinzipien und Elementen auf einen spielfremden Kontext, wie zum Beispiel auf das Erlernen bestimmter Sachverhalte oder Verhaltensweisen. Die Variationen reichen von Smartphone- oder Tablet-Apps im Stile von "Wer wird Millionär?" über computerbasierte Simulationen komplexer Wirtschaftsbeziehungen, in denen die Teilnehmenden spielerisch in Konkurrenz zueinander treten, bis hin zu Brett-, Karten- oder einfachen Gruppenspielen innerhalb einer Übungs- oder Vorlesungsstunde.

M.Sc. Fabian Uhrner, Doktorand am Institut für organische Chemie und Lehrpreisträger 2016 berichtet von seiner Idee der „Unterstützung des Selbststudiums und selbstständigen Kontrolle des Lernfortschritts durch mobiles Lernen“ und zwar bezogen auf die Grundlagenveranstaltungen zur Organischen Chemie des Instituts für Organische Chemie. Die Lehrpreiskommission würdigte an diesem Projekt besonders seine Übertragbarkeit auf andere Fachbereiche und die Unterstützung der Studierenden beim Lernen einer sehr komplexen und umfangreichen Materie. Das Lehrprojekt nutzt den Ansatz der „Gamification“ zur fundamentalen Unterstützung der individuellen Lernprozesse von Studierenden. Ausführliche Erklärungen und Lösungen zu den einzelnen Lernfragen motivieren die Studierenden, Lernhürden zu überwinden, was ihr Selbststudium gezielt fördert.

M.A. Silke Frank (Fachreferentin der Universitätsbibliothek) berichtet von einem Projekt in Zusammenarbeit mit den Universitätsbibliotheken Braunschweig und Hannover. Hier wurde eine Blended-Learning Plattform für Informationskompetenzvermittlung in Großgruppen geschaffen und dabei der Gamification-Ansatz eingebunden.

Innerhalb einer kleinen, graphisch ausgeschmückten Rahmenhandlung wird den Studierenden Material in Form von Präsentationsfolien, Kurzvideos und Glossaren geboten, mit dem sie sich die Inhalte aneignen können. Kleine Aufgaben zur Wissensüberprüfung zum Beispiel in Form von Zuordnungen oder Multiple-Choice-Auswahlantworten helfen dabei, das Material zu festigen. Als Belohnung winken kleine Spiele, die man sich innerhalb der Plattform mit den erspielten Punkten kaufen kann.

Manche Aufgaben müssen in Teams (die von der Plattform zusammengestellt werden) gelöst werden. Über Rankings können die Studierenden ihre Leistungen untereinander vergleichen.

Für die Lehrenden gibt es Übersichten, wer welche Aufgaben erfüllt hat, so dass Teilnahmebescheinigungen ausgestellt werden können.

Für die Version der TU Clausthal hat die Universitätsbibliothek Clausthal die Materialien und Aufgaben an die Clausthaler Gegebenheiten angepasst, so dass auch Clausthaler Besonderheiten Berücksichtigung finden. 

Mittwoch 13. Januar 2016: Tutorien gestalten

Foto: Inske Preißler

Tutorien haben einen hohen Stellenwert im Lehrangebot der Technischen Universität Clausthal. Sie sind ein wichtiger Bestandteil der Lehre, eingebettet in den Dreiklang Vorlesung – Übung – Tutorium. Sie bieten den Studierenden die Gelegenheit, in kleinen Gruppen angeleitet Übungsaufgaben selbstständig zu lösen und über fachspezifische Probleme zu diskutieren. Außerdem erleichtern sie den Einstieg ins Studium und bieten Orientierung.

„Wie gestalte ich meine Tutorien so, dass die Studierenden sich optimal betreut fühlen und bestens vorbereitet sind für eine Klausur? Was muss man dabei beachten? Welche unterschiedlichen Möglichkeiten und Herangehensweisen gibt es für die Organisation von Tutorien in Clausthal? Wen kann ich fragen? Woher bekomme ich gute Tutor*innen, wie leite ich sie an, woher bekomme ich das Geld für sie? Woran verzweifelt man manches Mal im Zusammenhang mit der Organisation von Tutorien? Welche Rolle spielt das Angebot des ZHD zur Tutor*innenqualifizierung – was können die eigentlich für mich tun?“
Dies sind nur einige Fragen, die in diesem Kontext diskutiert werden können.

Wir freuen uns, dass wir Dipl.-Ing. Raimund Schnieder (IEE) und
Dipl.-Oec. Jürgen Sackbrook (WiWi) dazu gewinnen konnten, uns ihre Ansätze vorzustellen. 

 

Kontakt  Suche  Sitemap  Datenschutz  Impressum
© TU Clausthal 2017