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Sinn, Unsinn und Planung eines Skripts

Florian Kainer
Simon Freise

Termin: 19.03.2018 8.30-16.30 Uhr
Ort: Seminarraum 324 des SWZ, Arnold-Sommerfeld-Straße 6
Trainer: Florian Kainer, Simon Freise

Modul/AE: 8 AE

Kosten: Von Mitarbeiter*innen der TU Clausthal wird keine Teilnahmegebühr erhoben. Die Kosten übernimmt das ZHD für Sie.

max. 14 Teilnehmer/-innen

Zielgruppe:
Wissenschaftlicher Nachwuchs und Professorinnen und Professoren

Anmeldung

Unter den lernbegleitenden Materialien hat das Skript eine lange Tradition. Mit dem stetigen Wandel der universitären Lehre verändern sich jedoch Einsatzmöglichkeiten, Form, Länge und Sinn eines Skriptes. Das Label „Skript“ kann an der TU Clausthal Vielfältiges meinen: eine PowerPoint-Foliensammlung, ein (noch) nicht veröffentlichtes Lehrbuch, eine Abschrift der Vorlesung, eine Begleitschrift für (Labor-)Praktika, eine ergänzende Aufgabensammlung – oder eine Mischung dieser Elemente. Die gelungene Einbindung eines Skriptes bemisst sich derweil an der Abgrenzung dessen, was das gesprochene Wort und was die unterschiedlichen lernbegleitenden Materialien leisten sollen.

Ausgehend von einem differenzierten Verständnis der Textsorte „Skript“ werden wir in diesem Workshop zunächst Sinn und Unsinn lernbegleitender Materialien diskutieren. Skripte stellen beispielsweise einerseits den Verfasser / die Verfasserin vor die Herausforderung einer didaktischen Reduktion des zu lernenden Stoffes. Andererseits werden dabei die von den Studierenden zu erlernenden wissenschaftlichen Standards – wie der extensive Gebrauch von Referenzen – bisweilen lax gehandhabt. Skripte müssen also potentiell mehreren Anforderungen gerecht werden und bewegen sich in einem Spannungsfeld. Während des Workshops planen Sie mithilfe der Formulierung fachlicher und überfachlicher Anforderungen den gezielten Einsatz Ihres Skriptes.

Neben der inhaltlichen Gestaltung von Skripten werden im Workshop auch organisatorische Aspekte behandelt. Das Verfassen eines Skriptes obliegt oftmals nicht nur einer Person, sondern einem ganzen Team. Unter diesem Aspekt betrachten wir schließlich, wie man einen solchen kollaborativen Schreibprozess (Arbeitsteilung, Deadlines, Kommunikation, Standards) gut planen und strukturieren kann.

Ziele:

  • Skripte im Gesamtkontext der Lehrveranstaltung planen
  • Den Einsatz von Skripten im eigenen Fachbereich reflektieren
  • Über die gezielte Auswahl der Form und Inhalte eines Skriptes entscheiden
  • Die Organisation der Skript-Erstellung im eigenen Institut vorbereiten
     

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